Bremotion beendet Saison der NASCAR Euro Series 2026 in Zolder mit Pole-Position und Podestplatz

Bremotion hat eine erfolgreiche Saison in der NASCAR Euro Series beim Finale im belgischen Zolder mit einer starken Vorstellung abgeschlossen. Garrett Lowe sicherte sich eine weitere Pole-Position und fuhr im Samstagsrennen auf den zweiten Platz. Auch am Sonntag kämpfte der US-Amerikaner bis wenige Runden vor Schluss um ein Top-Ergebnis, ehe ihn auf dem zweiten Gesamtrang liegend ein technischer Defekt ausbremste. Lowe beendet die Saison damit als Dritter der Junior-Wertung. Teamkollege Dominique Schaak bestätigte seine starke Form in der OPEN-Klasse und sicherte sich zum Jahresabschluss den dritten Gesamtrang in der Masters-Trophy.
Bereits das Qualifying am Samstagvormittag ließ auf ein erfolgreiches Finalwochenende hoffen: Garrett Lowe stellte den #99 Chevrolet Camaro auf die Pole-Position der V8GP-Meisterschaft. Zuvor war ihm dies bereits in Brands Hatch gelungen.
Beim Start zum ersten Rennen am Samstag verteidigte der US-Amerikaner zunächst die Führung, musste die Spitzenposition beim Restart nach einer Saftycar-Phase jedoch abgeben. Anschließend blieb Lowe seinem Kontrahenten dicht auf den Fersen und setzte ihn über weite Strecken unter Druck, fand jedoch keinen Weg vorbei. Mit Platz zwei im Gesamtklassement und in der Junior-Wertung hielt er seine Titelchancen in beiden Meisterschaften für das entscheidende Sonntagsrennen offen.
Auch das Finale am Sonntag nahm Lowe erneut vom besten Startplatz aus in Angriff. Wieder entwickelte sich ein enges Duell an der Spitze. Zwar verlor der Bremotion-Pilot beim Start die Führung, blieb seinem Kontrahenten aber bis weit in die zweite Rennhälfte dicht an der Stoßstange und setzte ihn kontinuierlich unter Druck.
Wenige Runden vor Schluss folgte der bittere Rückschlag: Ein defekter Gaszug zwang Lowe zu einem außerplanmäßigen Boxenstopp und warf ihn bis auf den 20. Platz zurück. Damit beendet der US-Amerikaner seine Saison auf dem sechsten Gesamtrang der V8GP-Meisterschaft. In der Junior-Wertung sicherte er sich den dritten Platz.
„So ein Finale haben wir uns natürlich nicht gewünscht“, sagt Bremotion-Teamchef Patrick Brenndörfer. „Garrett hat über das gesamte Rennwochenende eine herausragende Leistung gezeigt, die am Ende leider nicht belohnt wurde. Ohne den technischen Defekt wäre ein deutlich besseres Gesamtergebnis möglich gewesen. Dennoch können wir mit seiner Saison absolut zufrieden sein. Die Pole-Positions und mehrere Podestplätze zeigen, welches Potenzial er in diesem Jahr gezeigt hat. Am Ende hat uns lediglich das nötige Quäntchen Glück gefehlt, um diese starke Saison mit einem noch besseren Meisterschaftsergebnis zu krönen.“
Schaak holt dritten Platz in der Masters-Trophy
In der OPEN-Klasse erlebte Dominique Schaak am Steuer des #99 Chevrolet Camaro zunächst einen herausfordernden Samstag. Nach Startplatz 14 im Qualifying entwickelte sich das Rennen zu einer besonderen Herausforderung, als ein heftiger Wolkenbruch in der zweiten Runde für eine Unterbrechung sorgte.
Nach dem Restart stellte der Bremotion-Pilot bei schwierigen Bedingungen sein Können unter Beweis und arbeitete sich bis auf den elften Platz im Gesamtklassement nach vorne. In der Masters-Wertung bedeutete dies Rang vier. Im abschließenden Rennen am Sonntag belegte der 36-Jährige den zwölften Gesamtrang und sicherte sich damit zum Abschluss einer starken Saison den dritten Platz in der Masters-Trophy.
„Dominique hat sich in dieser Saison noch einmal deutlich gesteigert und mehrfach überzeugt – unter anderem mit seinen beiden Top-10-Ergebnissen in Most“, resümiert Brenndörfer. „Als Team haben wir in diesem Jahr viele Höhepunkte erlebt. Ein besonderer Glückwunsch geht auch an Beitske Visser, die einen Großteil der Saison gemeinsam mit uns bestritten und sich am Ende den Titel in der Ladies-Trophy gesichert hat. Insgesamt können wir mit unserer Saison sehr zufrieden sein. Ich bin stolz auf das gesamte Team und dankbar für alle Partner und Sponsoren, die uns in diesem Jahr unterstützt und begleitet haben. Auf dieser Basis wollen wir 2027 den nächsten Schritt machen.“



