04. Juli 2015

Racing: Bremotion-Evonik überzeugt mit spannender Aufholjagd

Für Bremotion-Evonik gehen die Rennen der GTWC (German Tourenwagen Cup) auf dem Hockenheimring in die Geschichte ein. Bei Außentemperaturen jenseits der 40-Grad-Marke konnte sich Patrick Brenndörfer im Roding R1 jeweils vom 24. Startplatz bis auf Rang elf vorkämpfen.

Heiße Rennen auf dem Hockenheimring. Bei Asphalttemperatur von über 50 Grad Celsius und knapp 70°C im Fahrzeug nutzten die Fahrer jede Möglichkeit, Mensch und Maschine zu kühlen. Für Bremotion-Evonik nicht gerade die beste Voraussetzung für eine Aufholjagd durch das gesamte Feld.
Diese wurde nötig, da Patrick Brenndörfer im Qualifying keine Zeit setzen konnte. Ein simpler Dichtring am Turbolader hatte seinen Dienst quittiert, was zu einem massiven Leistungsverlust führte. Das Ergebnis: zweimal 24. und damit letzter Startplatz für die beiden Rennen über eine Distanz von je 30 Minuten.

Brenndörfer erwischte beim ersten Tagesrennen einen guten Start und konnte gleich im ersten Umlauf Plätze gewinnen. Nach dem Abflug eines Kontrahenten wurde das Rennen für einige Runden durch das Saftycar neutralisiert, ehe es wieder freigegeben wurde. Brenndörfer arbeitete sich mit dem Roding R1, einem rund 1.050 kg leichten Carbon Rennwagen mit Mittelmotor und 360 PS, weiter nach vorne und beendete das Rennen schließlich auf dem guten 11. Platz.

Im zweiten Rennen ein ähnliches Bild. Der Frankfurter fuhr ohne größere Zwischenfälle erneut vom Ende des Feldes nach vorne und erzielte wie in Lauf 1 den elften Gesamtplatz.

„Heute wäre sogar eine Top10-Platzierung möglich gewesen, wenn wir von weiter vorne gestartet wären“, so Brenndörfer nach dem Rennen. „Dennoch bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir konnten beweisen, dass wir mit dem einzigartigen Konzept auf dem richtigen Weg sind und dass der Roding R1 zuverlässig funktioniert. Mein Dank gilt aber vor allem dem gesamten Bremotion-Evonik Team, die diesen Erfolg unter heißesten Bedingungen ermöglicht haben.“